Neuer Vorbereitungslehrgang gestartet

Anfang März hat ein neuer Vorbereitungslehrgang für die Prüfung zum Bestattermeister sowie zur Fortbildungsprüfung zum „Geprüften Bestatter“ begonnen. Der Kurs richtet sich an Bestatter, die ihre beruflichen Qualifikationen vertiefen und erweitern möchten. Von den zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern streben sechs die Meisterprüfung im Bestatterhandwerk an, die übrigen sechs die Fortbildungsprüfung zum „Geprüften Bestatter“. DIB-Geschäftsführerin Andrea Belegante begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Holzfachschule Bad Wildungen.
Die Weiterbildung kombiniert theoretische Inhalte mit zahlreichen praktischen Übungen in Kleingruppen. Neben rechtlichen Grundlagen, die das Bestattungs- und Friedhofsrecht, werden auch
betriebswirtschaftliche Themen wie die Kalkulation von Bestattungsdienstleistungen und betriebliche Abläufe vermittelt. Einen wichtigen Schwerpunkt bilden die psychologische Begleitung von
Angehörigen, Trauertheorie sowie kirchliche und weltliche Trauerzeremonien. Ergänzt wird dies durch praxisnahe Einheiten zur hygienischen Versorgung Verstorbener, Kosmetik und
Thanatopraxie.
Auch die handwerkliche Seite des Berufs kommt nicht zu kurz: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen den Umgang mit Särgen sowie das Ausschlagen und Anbringen von Beschlägen. Weitere
Praxisbestandteile umfassen die Gestaltung von Trauerfeiern, Dekoration, Floristik und Seebestattungen.
Der Unterricht findet größtenteils an der Holzfachschule statt. Die Fortbildung zum „Geprüften Bestatter“ läuft bis zum, während der Lehrgang für angehende Bestattermeister bis Ende November
dauert. Der Abschluss erfolgt jeweils mit einer Prüfung, die sowohl theoretische als auch praktische Inhalte umfasst. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestehen großzügige
Fördermöglichkeiten durch das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) sowie die Meister-, beziehungsweise Aufstiegsprämie ihres Bundeslandes.
